Führung durch die „Gläserne Manufaktur“ Dresden - Dienstag, 17. Juli 2007
Sebastian Ramm, Bettina Pönisch, 18 Studenten des Kästner Kollegs
Schon von außen kann man bei der Gläsernen Manufaktur erkennen, worum es geht. Die VW-Automobilfabrik am Großen Garten in Dresden bietet aber nicht nur von weitem Einblicke in die Autoproduktion, man kann auch eine Führung innerhalb des Gebäudes machen und so den teuren Autos ein kleines Stück näher sein, was sicher vor allem für die Jungs in unserer Gruppe interessant war.
Die Führung begann mit einer kurzen Erläuterung am Modell, wie die Fabrik aufgebaut ist und funktioniert und wie ein Produktionszyklus abläuft. Danach konnten wir uns in der großen Kugel im Zentrum der Manufaktur einen Film anschauen, der den Standort Dresden erläuterte und uns einen Einblick in den Produktionsablauf gewährte. Der Oldtimer von Horch/Audi und ein Modellmotor, die im Veranstaltungsbereich der Manufaktur stehen, wurden auch noch kurz erläutert, bevor es zum wichtigsten Teil der Führung ging – dem Phaeton-Modell – anfassen und ausprobieren war erlaubt, was wir natürlich auch ausnutzten. Wir konnten nur staunen, als uns unserer Tourguide das wichtigste und wohl auch teuerste Produkt der VW-Manufaktur vorstellte: neben Sitzheizung auch noch Sitzlüftung und Massagefunktion, bewegliche Scheinwerfer, Abstandsradar, um Auffahrunfälle zu vermeiden, bewegliche Sitze mit 19 verschiedenen Einstellungen, und und und... Danach wollten fast alle Teilnehmer sicher selber so ein Auto besitzen. Als kleines Trostpflaster konnten wir uns dafür am Monitor unseren eigenen Phaeton zusammenbauen, uns fotografieren lassen und dann das Endprodukt, eine Photomontage mit uns und unserem Auto, ausdrucken. Daran hatten wohl die meisten Studenten Spaß: der „eigene“ Phaeton vor der Dresdner Kulisse zum Beispiel. Als kleines Highlight konnten einige Studenten am Ende auch noch den Fahrsimulator ausprobieren, was aber wegen der langen Schlange einige Geduld erforderte. Alles in allem eine sehr gelungene Tour, an die man sich mit den Fotos gerne zurückerinnert.
Bettina Pönisch